Bistro Istanbul
In der Uferstraße 5, an der Töpfergasse und gegenüber der Tourist-Information, gibt es Döner, Dürüm, Pizza und deutsche Klassiker. Drinnen, auf der Terrasse zum Ufer oder zum Mitnehmen. Wer Hunger hat und nicht weit laufen will, ist hier richtig.
Adresse und Kontakt
- Adresse: Uferstraße 5, 39539 Havelberg
- Telefon: 039387 59777
- Mobil: 0174 1512232
Öffnungszeiten
Täglich 11:00 bis 22:00 Uhr.
Lieferservice 11:00 bis 13:00 und 16:30 bis 22:00 Uhr.
Terrasse, Parken und Spielplatz
Neben dem Haus steht eine Terrasse unter Schirmen, Blick zum Ufer. Kinder können den kleinen Spielplatz mitnutzen. Rund um die Uferstraße findest du kostenfreie Parkplätze.
Lieferservice
Innerhalb von Havelberg wird geliefert, 2 € laut Karte. Wer weiter weg wohnt, bestellt unter der Mobilnummer.
Einblicke
Speisekarte
Döner und Dürüm, Teller klein oder groß, Dönerbox. Pizza von Margherita bis Familienpizza, Calzone. Dazu Croques, Nudeln, Döner-Auflauf, Salate, Schnitzel, Currywurst und Burger. Preise stehen auf der Karte vor Ort.
Was ist alles in einem typischen Döner enthalten?
Der deutsche Döner im Fladenbrot hat vier Schichten, die du dir zusammenstellen lässt. Unten das Brot, oft kurz geröstet. Dann Soße: Knoblauch, Kräuter, scharf, oft zwei davon. Darüber das Fleisch vom senkrechten Spieß, dünn gehobelt, noch warm. Oben der Salat: Eisberg oder Kopfsalat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Rot- und Weißkohl. Wer mag, nimmt den Teller mit Pommes statt des Brots.
Das Fleisch kommt als Scheiben vom Kalb oder Hähnchen auf den Spieß, mit Fettlagen dazwischen, damit es saftig bleibt. Gewürze sind Salz, Paprika, Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymian. Der Salat wird den Tag über nachgeschnitten. Ein geübtes Team braucht für einen Döner im Brot knapp eine Minute: Brot auf, Soße, Fleisch, Gemüse, noch einmal Soße, fertig. An der Theke siehst du das.
Einen Rekord gab es 2017 in Berlin: ein Döner von 423,5 Kilogramm, gewogen vom Rekord-Institut für Deutschland. Vorher lag die Marke in Australien bei 413 Kilogramm. Für den Alltag reicht der kleine oder der große Teller vor dir.
Wie kam der Döner nach Deutschland?
Das Fleisch vom Drehspieß ist älter als die Bundesrepublik. Im Osmanischen Reich wurde Lamm senkrecht am Feuer gedreht, in Bursa als Tellergericht mit Reis. Nach Deutschland kam die Idee mit den Gastarbeitern. Kadir Nurman, Kaufmann aus Anatolien, stand 1972 am Bahnhof Zoo in West-Berlin. Die Stadt war in Eile. Er legte das Fleisch in ein Brötchen, später mit Zwiebel und etwas Salat. Soße und Kraut kamen erst danach.
Ob Nurman der Erste war, ist offen. Mehmet Aygün in Kreuzberg und Nevzat Salim in Reutlingen erzählen ähnliche Jahre. Fest steht: Aus dem Tellergericht wurde Essen für die Hand, billig und schnell. Nurman hat die Idee nicht schützen lassen. Er sagte später, er sei froh, dass so viele türkische Familien davon leben.
Von Berlin aus wanderte der Döner in jede Kleinstadt. In Havelberg steht er in der Uferstraße, mit Terrasse zum Wasser. Großer Teller oder kleiner, drinnen oder mitnehmen: dieselbe Logik wie 1972, nur mit mehr Salat.
Wiedereröffnung
Nach der Renovierung im August 2025: neuer Gastraum, Terrasse, Blick durchs Haus.
Auf der Karte
Rot markiert: Bistro Istanbul. Die anderen Nadeln sind weitere Restaurants und Cafés. Kartenmaterial: OpenStreetMap.